16. Benjamin Franklin Schmerztag
"Multimodal machts?"
Willkommen
Sehr geehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen,
Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen in allen Lebensbereichen. Umgekehrt können Beeinträchtigungen in allen Lebensbereichen Schmerzen chronisch werden lassen. Schon seit Jahren spricht man daher vom bio-psycho-sozialen (teilweise auch vom bio-psycho-sozial-spirituellen) Modell der Schmerzchronifi zierung und behandelt „multimodal“ und „multidisziplinär“. Wir haben jedoch nicht alle die gleiche Vorstellung davon, was „multimodal“ ist. Auch die wissenschaftliche Literatur gibt nicht immer klare Antworten darauf, welche Elemente in welcher Intensität und Kombination für welchen individuellen Patienten und welche Schmerzentität am besten geeignet sind.
Um „multimodal“ nicht nur zu einem Schlagwort werden zu lassen, wollen wir auf unserem diesjährigen 16. Benjamin Franklin Schmerztag, der schon zum 9. Male auch Berliner Schmerztag der DGAI ist, versuchen, für verschiedene Therapiesituationen typische „multimodale“ Behandlungsstrategien vorzustellen und zu diskutieren. Wie in jedem Jahr verstehen wir unsere Veranstaltung als eine regionale Ergänzung der DGAI- und DGSS-Jahrestagungen und wählen besonders attraktiv erscheinende Themen für alle an der Schmerzmedizin interessierten Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten und Pfl egenden aus.
Wir haben ausgewiesene Experten aus der Grundlagenforschung und Praxis gebeten, Fragestellungen für Sie vorzubereiten und hoffen, Ihnen interessante Vorträge und Diskussionsmöglichkeiten bieten zu können. Nachdem wir in den letzten Jahren in so vielen architekturhistorisch interessanten Gebäuden waren freuen wir uns darauf, Sie dieses Jahr im Deutschen Architekturzentrum begrüßen zu können!
A. Kopf C. Stein